Ferien - Pass Mellingen 13. April 2026

«Wunderwelt Eiche»

 

Montag, 13. April 2026, 14 - 17 Uhr, Ferienpass Mellingen

Die Ferienpass-Kinder waren am Bahnhof Mellingen, dem Treffpunkt unserer Exkursion, an ihrer wetterfesten Kleidung und dem Rucksack sofort erkennbar. Nach der Begrüssung zur Exkursion «Wunderwelt Eiche» wechselten wir auf die andere Seite des Bahnhofs und zum Einstieg durften alle Kinder ihre eigene Eiche mit Strassenkreide auf den Boden malen. Es entstanden kunst- und fantasievolle Werke!

 

Bevor wir in den Wald spazierten, überlegten wir, welche Pflanzen und Tiere wir (neben Bäumen) sonst noch alles im Wald antreffen können, Vögel, Moos und Rehe zum Bespiel. Unterwegs Richtung Waldhütte trafen wir noch letzte Frühblüher an und die Kinder rätselten anhand von Bildern die Namen der Pflanzen, es waren Sauerklee, Busch-Windröschen und Schlüsselblume. Wir entdeckten auch, dass das Busch-Windröschen ein bisschen rosa ist. Auf einem Holzbalken sitzend, lauschten die Kinder gespannt der Geschichte «Warum alle Busch-Windröschen auch ein bisschen rosa sind».

 

Am Wegrand stand eine mächtige Eiche, die wir uns nun genauer anschauten. Wir fühlten die Borke und schätzten das Alter der grossen Eiche. Wenn sich alle fünf Kinder die Hand gaben, konnten wir sie umarmen! Dann massen wir ihren Umfang, der betrug unglaubliche 3 Meter und 76 Zentimeter!

 

Auf unserem weiteren Weg entdeckten wir auch abgestorbene, noch stehende Bäume mit Spechthöhlen. Auf Bildern und anhand eines mitgebrachten Buntspecht-Präparats schauten wir die einheimischen Specht-Arten an und konnten in diesem Moment sogar den Grünspecht rufen hören. Dann wurden alle Kinder selbst zu Spechten und mussten mit zwei Zahnstochern, gleich einem Schnabel, «Raupen» aus einem Stamm picken. Es waren alle überaus fleissige Spechte und sie durften ihre «Raupen» natürlich sogleich essen.

 

Wenig später kamen wir an einem Nistkasten vorbei, der an einem Baum hing, und wir überlegten, warum diese Nistkästen aufgehängt wurden. Auch wollten wir wissen, womit die Vögel ihre Nester bauen und ob jedes Nest gleich aussieht. Dazu schauten wir uns drei mitgebrachte Vogelnester von verschiedenen Vögeln an. Es war faszinierend, wie kunstvoll die Ästchen verflochten und wie weich die Nester mit Moos und Federn ausgepolstert waren.

 

Gemäss unserem Exkursionsmotto hielten wir auch immer wieder Ausschau nach Eichen und zählten diese von unserem Standpunkt aus. Nach steilen Stufen auf die Krete des Buchbergs war es Zeit fürs Zvieri. Aber nicht nur wir waren hungrig. So konnten wir einen Schnegel beobachten, der genüsslich Samenstände verspeiste.

 

Nach dem Zvieri entdeckten wir zwei abgestorbene, liegende Baumstämme, einer war weiss und faserig, der andere rot-braun und bröcklig. So konnten die Kinder Weissfäule und Braunfäule unterscheiden. Auch die Efeu-Blätter schauten wir uns genauer an und erkannten, dass nicht jedes Efeublatt gleich aussieht. Es gibt solche mit drei Lappen und ganzrandige, je nachdem, wo das Blatt am Efeu wächst.

 

Mitten auf der Krete liegt ein grosser Findling, der zum Klettern einlud, und wir überlegten uns, wie dieser wohl hierhergekommen war. Wir mussten allerdings nicht lange nach der Lösung suchen, das Stichwort «Gletscher» fiel bald.

 

Bei einem weiteren Halt machten wir es uns am Boden bequem. Auf einem Tuch ausgebreitet lagen viele Bilder von Tieren und einer Eiche vor uns. Jedes Kind konnte sich ein Tier aussuchen und erzählen, wo in oder mit der Eiche das Tier wohl lebt. Auf dem weiteren Weg entdeckten wir am Boden liegende Fichtenzapfen. Wie ein Eichhörnchen zerzupften wir die Zapfen und suchten nach den Samen. Das war gar nicht so einfach!

 

Zum Abschluss erhielten alle Kinder ein Blatt mit acht Bildern und zusammen kreuzten wir alle Tiere und Pflanzen an, die wir unterwegs gesehen oder gehört hatten. Erstaunlich, wie viel wir innerhalb dieser kurzen Zeit gesehen und erlebt haben! Zurück beim Treffpunkt verabschiedeten sich die Kinder mit strahlenden Augen und die einen oder anderen mit Hosensäcken voller Wald-Schätze, die sie unterwegs eifrig gesammelt hatten.

 

Sarah Wettstein, 20.4.2026

 


Ferien - Pass Mellingen 07. April 2025

Maria vom Gemeinnützigen Verein Mellingen und ich durften am Ferienpasstag von BirdLife Mellingen mit 15 Kindern  einen schönen und vielseitigen Morgen erleben. Alle Kinder waren bestens gekleidet, so dass auch zu Beginn bei noch kühlen Temperaturen keines frieren musste.

 

Wir haben viel entdeckt und beobachtet: Vögel sangen in den Obstbäumen der Wiese und ein Efeu-Stamm voll mit Efeu-Beeren ragte über die Strasse. Im Asthaufen entdeckten und suchten die Kinder Tiere (im Voraus versteckte Modelle), welche im Asthaufen leben oder überwinterten.

 

Eifrig schüttelten wir Fichtenzapfen, um die Flugsamen herauszuschütteln. Die Frassspuren an den Zapfen verrieten uns, ob Eichhörnchen, Maus oder Specht die schmackhaften Samen gefressen hat.

 

Wir rochen an zerriebenen Blättern einer speziellen Pflanze und errieten ihren Namen: Knoblauchhederich. Wir inspizierten die Brutwand im Ebereich und entdeckten viele Spinnen und die Grabspuren eines Fuchses.

 

Die Ufer des Teichs daneben zog die Kinder wie magisch an und einige konnten noch Frösche erblicken, bevor sich diese versteckten. Nach der Znünipause machten wir zuerst eine Auslegeordnung mit den hier heimischen Amphibienarten (als Modelle) und gingen danach selber auf die Pirsch, mit Siebchen und Runddose ausgerüstet. Die Kinder durften vom Ufer aus Tiere fangen und diese in Behälter überfüren. So kamen in kurzer Zeit viele Tiere zusammen: Viele Wasserschnecken (darunter zwei leere Posthörnchen), zwei Wasserskorpione, ein Rückenschwimmer, eine Kleinlibellenlarve und Wasserläufer. Ein Junge konnte sogar eine junge Zauneidechse erhaschen!

 

Im Sandhügel beobachteten wir die Frühlings-Seidenbienen, die teilweise aus ihren Brutröhren guckten. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Suchkarte und einen Bleistift. Auf dem Blatt waren Tiere und Pflanzen abgebildet und wir kreuzten zusammen alle an, die wir auf unserer Exkursion gesehen haben. Dann war die Zeit schon um und wir machten uns auf den Rückweg. Es war mir eine grosse Freude, die Begeisterung der Kinder zu sehen.

 

Sarah Wettstein, Stiftung Reusstal


Ferien - Pass Mellingen 09. April 2024

Sarah Wettstein von der Stiftung Reusstal hat zusammen mit zwei Begleiterinnen vom Gemeinnützigen Verein Mellingen (GVM) zehn Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren durch den Buechbergwald bei der Waldhütte Mellingen, geführt. Unter anderem hat aus dem gesammelten Material, jedes Kind sein eigenes Vogelnest  gebastelt. Daraus sind kleine Kunstwerke entstanden. Sie hatten unglaubliches Wetterglück und blieben trocken. Erst bei der Verabschiedung zurück auf dem Bahnhof setzte Nieselregen ein.  

 


Ferien - Pass Mellingen 12. April 2023

 Mit acht Kindern und viel Wetterglück starteten wir bei der Waldhütte im Buechberg. Auf dem Milzkraut fanden wir viele kleine Seidenhaarschnecken. Eindrücklich waren die beiden Präparate vom Mäusebussard und dem Eichelhäher. Je einen Flügel und eine Kralle durften die Kinder in die Hand nehmen und bestaunen! Ein Dachsschädel bildete den krönenden Abschluss.

 

Trudi Berger und Monica Locher 


Ferien - Pass Mellingen 11. April 2022

 

Bei schönstem Wetter erkundeten wir den Buechberg und entdeckten verschiedene Vögel, Spechtbäume, Blumen, Eichenkindergarten, Zukunftsbäume und viele Insekten unter der Rinde eines toten Baumes!

Die Kinder bauten zum Abschluss kleine Nester zum nach Hause nehmen.

 

Monica Locher und Trudi Berger

 


Ferien - Pass Mellingen 12. April 2021

Geplant waren zwei Exkursionen zu Spechtbäumen im Buechberg. Am Morgen für die neun älteren Kinder und am Nachmittag mit elf Kleinen. Wegen Schneeregen stellten wir als Alternative verschiedene Posten im ref. Kirchgemeindehaus auf:

 

Kurzfilm von Viktor Zimmermann über ausfliegende Schwarzspechte mit Altvogel bei der Bruthöhle
Präparate aller heimischen Spechte
Anatomie
Futter
Nachmieter
Eichen und Buchen, typische Spechtbäume

 

Den Abschluss bildeten Arbeitsblätter und modellieren von Tonspechten. Es war eine Freude zu sehen, wie engagiert die Kinder mitmachten.

 

Monica Locher und Trudi Berger